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Vom Geist der Volkswirtschaft

von Justus Spott

1. Einleitung

Paul Adlers Text Vom Geist der Volkswirtschaft, erschienen in einer Reihe mit fünf anderen seiner zwischen 1915 und 1920 erschienenen kritischen Essays, ist ein erbitterter Rundumschlag gegen die Fixierung menschlicher Aktivität auf materiellen Erwerb. Der Essay ist sehr dicht und reich an theologischen und geschichtlichen Referenzen, welche der polyglotte Adler in viele seiner Texte einfließen lässt.

Ich möchte mich seiner Kritik nicht aus einer literaturwissenschaftlichen Perspektive nähern, sondern dessen Analyse prüfen und gegebenenfalls aktualisieren – denn der Text erweist sich auch aus politischer Hinsicht als Fundgrube für eine Reihe politisch-ökonomischer Konzepte, die heute nichts von ihrer Relevanz verloren haben. Es stellen sich somit zweierlei Fragen:. Wie stehen wir heute aus Sicht Paul Adlers da? Und wie steht Paul Adler aus heutiger Sicht da?

2. Das Profitstreben und seine Verleugnung

Adler richtet sich in seinem Text grundsätzlich gegen die Beschränkung des menschlichen Lebens auf wirtschaftliche Tätigkeit und Profitstreben. Der Fluch der Arbeit, unter dem der Mensch seit der Vertreibung aus dem Paradies stehe, lasse sich mitnichten durch dessen enthusiastische Erfüllung beenden. Die Erhebung der Wirtschaft zur Staatsräson und damit zum Anfang und Ende allen menschlichen Strebens sei weder notwendig, noch zielführend. Und doch werde die materielle Produktion als einziger Maßstab des Fortschritts erachtet.

Diese Kritik erscheint aktuell, jedoch hat die Produktion, und mit ihr ProduzentIn und KonsumentIn, erhebliche Veränderungen durchlaufen. Waren für Adler noch der Privat-Beamte und der Großindustrielle diejenigen Figuren, die paradigmatisch für diese einseitig ausgerichtete Lebensform stehen, ist das Bild heute diffuser. Die Anhäufung von Reichtum als unmittelbares Ziel ist heute in der Öffentlichkeit verpönt. 100 Jahre nach Adlers Text ist zwar die Macht des Kapitals ungebrochen, und doch halten wir zumindest diskursiv eine gewisse Distanz – nach dem Motto: „Geld ist nicht alles, aber…“. Indem wir so tun, als ginge es uns nur um die finanzielle Sicherheit, das gute Leben oder gar darum, einen guten Job zu machen, erlauben wir es uns, den eigentlichen Hintergrund unserer Aktivität auszublenden. Gerade wegen unserer vermeintlichen subjektiven Abkehr von der kapitalistische Verwertungslogik ermöglichen wir uns die hemmungslose objektive Unterwerfung unter ihr Diktat. Auf politischer Ebene wird seit einiger Zeit diskutiert, ob man nicht neben dem BIP weitere Metriken einführen soll, die den Erfolg und die Zufriedenheit indizieren; doch solange Wohl und Wehe eines Landes von dessen Refinanzierungszinssatz abhängen, wird der Geist der Volkswirtschaft seine Herrschaft ungebrochen fortsetzen.

3. Bruch mit dem Bestehenden

Der Versuch eines radikalen Bruchs mit der Logik des Kapitals wurde von Adlers Zeitgenossen Vladimir Iljitsch Uljanov, genannt Lenin, und seinen Genossen unternommen. Adler bezieht sich gleich zu Beginn des Textes auf die Februarrevolution 1917, als „unverhoffte im Osten erschienene Gnade“, welche in Russland die Alleinherrschaft des Zaren bricht. Adler und Lenin gehören zu den wenigen, die den Ausbruch des Ersten Weltkrieges aufs schärfste verurteilten. Selbst gestandene Intellektuelle wie Thomas Mann oder Sigmund Freud ließen sich kurzfristig von Kriegsbegeisterung und Nationalismus mitreißen.

Von Adler hingegen ist überliefert, dass er die Berliner und Wiener Politiker und Strategen fortan fast ausschließlich als „Verbrecher“ bezeichnete. Von Lenin weiß man, dass er die Zeitung, durch welche er von der Zustimmung der deutschen Sozialdemokratie zu den Kriegskrediten erfuhr, für eine propagandistische Fälschung hielt. Darauf folgte nur vier Monate nach der Veröffentlichung des Essays die Oktoberrevolution, die die Ära des kommunistischen Russlands einläutete, dem bisher umfassendsten Versuch, aus der kapitalistischen Wirtschaftsform auszubrechen.

4. Eine Frage des Fortschritts

Widmen wir uns Adlers Kritik am Bestehenden. Die Volkswirtschaft lehre uns vor allem zweierlei: „Dass der Mensch in der Öffentlichkeit, der Mensch unter seinesgleichen, der Mensch mehr als alles Menschliche die sachlichen („wirtschaftlichen“) „Güter“ sucht – und ferner, dass diese seine Sucht nützlich und ihre Pflege Aufgabe der Öffentlichkeit, erste und nächste Aufgabe des Volkes und aller seiner Organe sei.“

Diese Auffassung sei aus zwei Gründen abzulehnen. Erstens sei es aus rein theoretischen, erkenntniskritischen Gründen schmachvoll, dass eine einzige Methode, eine einzige Dimension des menschlichen Lebens als eine „volle, bedeutende und wahre Staatslehre“ gelten soll und somit die „wirkliche Abschiebung aller politischen Probleme auf das tote Geleise“ zur Folge hätte. Hinzu kommt jedoch „auch noch die religiöse, handelnde Schmach, dass das Gemeinste für die Gesamtheit das Heilige vertreten soll.“ Im ersten Punkt unterscheidet sich Adler von Marx und Hegel, die es im Rahmen der Dialektik für notwendig erachten, dass eine Art ihre Gattung totalisiert und somit ein Einzelnes für das Ganze steht. Beispielsweise steht das Proletariat als Klasse für die Wahrheit der gesamten Gesellschaft. Auch Adlers zweiter Kritikpunkt weist eine erhebliche Differenz zum klassischen, aus heutiger Sicht akzelerationistisch zu nennenden Marxismus auf. Im kommunistischen Manifest beziehen sich Marx und Engels auch bewundernd auf die grenzenlose Entfaltung des Kapitalismus und sehen die damit einhergehende Entfesselung der Produktivkräfte und das Verdampfen von „allem Ständischen und Stehenden “ als notwendige Bedingung zur Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft. Aus dieser Warte heraus erscheint es folgerichtig, dass der Staat als „ideeller Gesamtkapitalist“ auftritt.

So wurde in Russland die Losung ausgegeben: „Frieden, Brot, Freiheit und Sozialismus heißen Sowjetmacht und Elektrifizierung.“ Und Stefan Zweig schreibt in Die Welt von Gestern gut zehn Jahre nach der Revolution: „Ach, wie oft mußten wir lächeln, wenn man uns mittlere Fabriken zeigte und ein Staunen erwartete, als ob wir derlei noch nie in Europa und Amerika gesehen; »elektrisch«, sagte mir ganz stolz ein Arbeiter, auf eine Nähmaschine deutend, und blickte mich erwartungsvoll an, ich sollte in Bewunderung ausbrechen.“

Solange für einen Großteil der Weltbevölkerung kein ausreichend hoher Lebensstandard herrscht, ist die Notwendigkeit wirtschaftlicher Entwicklung nicht von der Hand zu weisen. Problematisch wird es erst, wenn diese zum Selbstzweck erhoben wird, da sie nur als Vehikel für soziale, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung dienen soll. Auch Adler verleugnet nicht die positiven Nebeneffekte, „der auf ganz andres gerichteten Volkswirtschaft und Produktion.“ Wissenschaftlicher Fortschritt und technische Innovation sind laut Adler keine direkten Konsequenzen des Profitstrebens, was er anhand der Dampfmaschine und des elektrischen Telegrafen belegt. Im Gegenteil: Der Geist der Volkswirtschaft zweckentfremdet Neuerungen „immer nur [für] eine steigende Anhäufung von Genussgütern.“ „Wer aber möchte beurteilen, was aus dem Motor, was aus der Lokomotive unter einer anderen, reineren Herrschaft geworden wäre?“

Der marxistisch-leninistische Traum ist einer der vollen Entfaltung der Produktivkräfte, ohne die systematischen Marktverzerrungen, die zyklischen Krisen und die soziale Ungerechtigkeit des Kapitalismus und vor allem ohne Profitstreben. Dieser Traum wird heute vom linken Akzelerationismus propagiert. Lenin schrieb 1918 in dem Text „‘Linke‘ Kindereien“: „Sozialismus ist undenkbar ohne großkapitalistische Technik, die auf den neuesten Errungenschaften der modernen Wissenschaft beruht, ohne planmäßige staatliche Organisation, die Dutzende Millionen Menschen zur strengsten Einhaltung einer einheitlichen Norm bei der Produktion und Verteilung der Produkte zwingt.“

Adler hingegen steht dem Fortschritt gespalten gegenüber: „Leben heißt fortschreiten auf Kosten alles minder Spezialisierten. Der Fortschritt mit seinem robusten hylozoischen Körper, mit der unerklärlichen teleologischen Seele darin, zeigt an schweren Folgen den ganzen widerspruchsvollen Agnostizismus unserer bloß technisch gerichteten Wissenschaft. […] – Und so fristet der philosophische Fortschritt, nachdem er in der Wissenschaft von der Natur bereits gründlich zur Seite geschoben ist, sein Dasein weiter, augenlos wie der Grottenolm, in den dunkeln Unterhöhlungsgebieten der Wirtschaftswissenschaften.“ Dies widerspricht zumindest der vulgär-akzelerationistischen Lesart, wonach auch blinder, technischer Fortschritt grundsätzlich zu begrüßen sei, da er die Fliehkräfte des Kapitalismus verstärke und damit dessen Überwindung beschleunige. So ging bereits Marx Ende des 19. Jahrhunderts davon aus, dass der Kapitalismus sich in seinem Endstadium befinde, ebenso Lenin mit seiner These vom Imperialismus bzw. Staatsmonopolkapitalismus als finale Stufe und nach ihm Mao, der den amerikanischen Imperialismus als allerletzte Wandlung des kapitalistischen Systems ansah. Diese naive Interpretation, bzw. der technologische Messianismus in seiner apokalyptischen Ausprägung unterschätzt die Anpassungsfähigkeit der kapitalistischen Verwertungslogik und kann als empirisch widerlegt gelten. Die Frage, die im Kern von Akzelerationismus steckt, lautet eher: Ist es möglich, ein ähnlich produktives System wie den Kapitalismus, auf Basis von demokratischer Organisation und komplexer Planung zu erschaffen? Oder verunmöglicht die Bewegung des Kapitals zugleich eine stabile, krisenfreie Entwicklung, während sie zugleich die einzige Möglichkeit dieser unvergleichlichen Entfaltung der Produktivkräfte ist? Inwiefern im Derridaschen Sinne in der Selbstbewegung des Kapitals die Bedingung der Möglichkeit der Produktivitätsexplosion mit der Bedingung der Unmöglichkeit ihrer Stabilisierung koinzidiert, bleibt unter Marxisten umstritten. Spätestens mit dem Siegeszug der Informationsverarbeitungstechnologie in den 80er Jahren wurde der real existierende Sozialismus abgehängt. Ob eine technisch hochentwickelte Planwirtschaft, die auf Big Data und komplexen Algorithmen aufbaut, mit dem kapitalistischen System mithalten kann, wird gegebenenfalls die Zukunft zeigen.

5. Die Aktualität der Kritik Adlers

Unabhängig von dieser Debatte weist Adlers Kritik viele Argumente auf, die sich in den gut hundert Jahren nach Erscheinen seiner Kritik als fruchtbare Ansätze auch aktueller Kapitalismuskritik erwiesen haben. Adlers Hoffnung, mit seinem Text, die „Jüngern anzuregen in Gewissen und Forschung“, so dass der „exakte Nachweise manches hier Angeschauten von einer neuen Generation geliefert werde,“ wie er es in der Einleitung formuliert, hat sich also bewahrheitet.

Beispielsweise reflektieren Kosten laut Adler immer nur einen Bruchteil der wahren Auswirkungen ökonomischer Aktivität. Umwelt und Kultur werden in die Kalkulation von Kosten nicht mit einbezogen. Ganze Landstriche und Lebensweisen können nicht in einer Bilanz abgebildet werden und werden schonungslos der wirtschaftlichen Entwicklung geopfert. Heutzutage spräche man von Externalitäten, welche durch die Kapitalisten der Gemeinschaft aufgebürdet werden.

Adler betont ferner, dass es unter allen „Wirtschaften immer eine gepriesene, keinesfalls tauschende Wirtschaft gibt, die sich wie eine feudale Burg über ihre Umgebung erhebt.“ Etwa China in Südostasien, Deutschland in Europa etc. Adler beschreibt die Differenz zwischen Zentrum und Peripherie, die sich in den hundert Jahren nach Erscheinen seines Textes noch erheblich vertieft hat und die – wie von Immanuel Wallerstein in seiner Weltsystem-Theorie beschrieben – konstitutiv für das globale, kapitalistische System ist.

Des Weiteren zeitige der wirtschaftliche Fortschritt mitnichten bessere Produkte: „Wenn man nur veranschlagen würde, was alles sinnlos getragen und vernutzt oder aus Konkurrenzgründen minderwertig und wohlfeil hergestellt wird.“ Geplante Obszolesezens, immer kürzere Produktzyklen und mindere Qualität zeichneten somit schon vor 100 Jahren die kapitalistische Entwicklung und sind also kein Problem „made in China“. Aber nicht nur Produkte seien kurzlebiger, auch die Lebenszeit der arbeitenden Menschen werde künstlich verkürzt. Der normale Arbeiter werde kaum 50 Jahre alt, während er in vielen Industrien wie der Chemie oder dem Bergbau kaum das 30. Lebensjahr erreiche. Auch heute werden reiche Menschen in Deutschland vier Jahre älter als Arme; die Lebenserwartung in den USA sinkt seit kurzem. Hierfür ist nicht nur harte Arbeit verantwortlich, sondern auch die hedonistisch-materialistische Kultur sowie die fehlende politische Perspektive, welche laut Mark Fisher oft in Sinnlosigkeit und Depression endet.

6. Adler vs Marx?

Es ist die Schmach, an deren „Übels Wurzel auch eines siegenden Sozialismus Axt nicht gelegt sein würde.“ Nämlich, dass „die Menschheit in der Summe der Sachgüter in dem sogenannten Kapital die herrschende und trotz ihrer sichtlichen Perversion meist alleinige Form ihres Ideals von sich besitzt und dass das Kapital den Menschen somit in einer ganz andern, tieferen Seelenschicht knechtet, als es ihr materialistischer Geschichtsforscher [Karl Marx ist gemeint] bedacht hat.“ Man könnte Adler hier als Proto-Lacanianer lesen, der auf die Kongruenz von Mehrwert und Mehr-Genießen (plus-de-jouir) hingewiesen hat und damit die kapitalistische Produktionsweise psychoanalytisch verankert. 

Hier tritt der Bruch mit Marx offen zutage, welcher gegebenenfalls durch eine Lektüre des Marxschen Frühwerks, welches erst Jahre nach Adlers Text erschienen ist, versöhnt werden könnte.

Für Adler ist der Warenfetischismus nicht abzulehnen, weil er als falsches Bewusstsein die notwendige Kehrseite der selbstbezüglichen Bewegung des Kapitals darstellt, sondern weil er die Transzendenz usurpiert und damit aus einem göttlichen, schöpferischen Wesen einen Knecht macht, der streng auf das Materielle fixiert, den Sinn des Lebens, welcher in Kultur und Religion zu finden sei, verliert. Adler geht also aufs Ganze und möchte den Materialismus direkt überwunden wissen, während Marx glaubt, den Warenfetischismus durch eine gerechte Verteilung von Gütern und eine rationale Organisation der Produktion obsolet zu machen.

Man könnte meinen, der Unterschied sei der gleiche zwischen Anarchismus und Kommunismus. Ersterer Ansatz vertraut auf die Plastizität der menschlichen Natur, während der zweite auf eine langwierige, institutionelle Umerziehung setzt und mit den Menschen arbeitet, wie sie sind.

Am Ende verfolgen Lenin und Alder beide das gleiche Ziel, was bei einer Lektüre von Staat und Revolution klar wird, worin sich Lenin von reformistischen Sozialchauvinisten abgrenzt und seine Nähe zum Anarchismus offen zutage tritt. Allein die Taktik könnte verschiedener nicht sein: Während Marx, Engels und Lenin den Klassenkampf propagieren, hoffen Anarchisten auf die Emanzipation aller Menschen.

Es besteht hierbei die Gefahr, dass, wie Marx den „deutschen oder wahren Sozialisten“ unterstellt hat, „statt wahrer Bedürfnisse das Bedürfnis der Wahrheit und statt der Interessen des Proletariers die Interessen des menschlichen Wesens, des Menschen überhaupt vertreten werden, des Menschen, der keiner Klasse, der überhaupt nicht der Wirklichkeit, der nur dem Dunsthimmel der philosophischen Phantasie angehört.“

Demgegenüber steht die im Marxismus mitnichten überwundene Fixierung auf Produktion und Konsum. So lange Marxismus in diesem Sinne ein kapitalistischer Traum der vollen Entfaltung der Produktivkräfte ist, bleibt die Frage unbeantwortet, wie enttäuschte materielle Erwartungen gerechtfertigt werden können, ohne auf Sabotage zu verweisen und damit dem selbstzerstörerischen Terror neuen Boden zu bereiten. Auch wenn man Geld in seiner jetzigen Form abschaffte und beispielsweise mit digitalen Konsumgutscheinen ersetzte, würden diese durch ihren universellen Wert wieder als Fetischobjekt dienen. Andererseits erscheint Geld als einzig probates Mittel, um mit Knappheit umzugehen. Zudem vermittelt es soziale Beziehungen und die Gefahr besteht, dass eine Welt ohne Geld den Raum für direkte Herrschaft und Hierarchie öffnet.

Die Rückkehr zu einer ursprünglicheren Produktionsweise, die auf Tausch und engen sozialen Bindungen basiert ist jedenfalls weder realistisch noch wünschenswert. Wir sollten der Taktik von Marx und dem Ziel Adlers verbunden bleiben und die Errichtung einer demokratischen, teilweise geplanten, hochtechnologischen Wirtschaft anstreben, in der soziale Gerechtigkeit und Umwelt priorisiert werden.

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